Danke, Frau Huber!

Vor der Kirchenvorstandssitzung im November haben wir unsere langjährige Mesnerin Lieselotte Huber zu uns gebeten: Wir wollten uns bedanken.

Seit 1974 mesnert sie in der Parsberger evangelischen Michaelskirche. Seit 1990 macht sie das nebenamtlich - bezahlt, zuverlässig, treu. Reich wurde sie dadurch nicht. Und Nerven hat sie dabei vermutlich auch mehr als genug gelassen. Aber darum ging es bei dieser besonderen Ehrung nicht. Denn Frau Huber tut nicht einfach nur ihren Dienst treu und zuverlässig – nein, sie kennt das Gebäude in- und auswenig. Und kümmert sich um Bestand und Erhalt der Kirche in weit überdurchschnittlichem Maß. Sie glauben das nicht?

Eine Kostprobe: Durch Corona benutzen wir die Sakristei als Ausgang. Zuvor hat Frau Huber - zusammen mit Ehemann und Sohn - den Eingang frisch gekärchert und neuen Quarzsand in die Fugen eingebracht. Aus eigener Initiative.

Ein anderes Beispiel: Als der Schreiner da war und die Treppe verändert hat, damit die neue Orgel ihren Platz findet - nahm sie ihn zur Seite und sagte: Schau doch mal nach der eichernen Eingangstür. Die klemmt. (Jetzt nicht mehr!)
 

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